Die deutsch-russische Mezzosopranistin Sofia Vinnik (*1996) ist in der Spielzeit 2020/21 Mitglied des Jungen Ensembles (JET) vom Theater an der Wien und wird in der Rolle der Rosina in Il barbiere di Siviglia von Rossini, als Asteria in Bajazet von Vivaldi in der Kammeroper Wien, sowie als Myrtocle und Albine in Massenets Thaïs im Theater an der Wien zu hören sein.

 

Die Sängerin war Finalistin vom Internationalen Gesangswettbewerb für Barock Oper Pietro Antonio Cesti 2018 in Innsbruck. Sie gewann den Förderpreis der LOTTO-Stiftung beim Juniorwettbewerb vom Bundeswettbewerb Gesang 2018 in Berlin und war Finalistin des Louis-Spohr-Gesangswettbewerbs

2018 in Kassel.

 

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit arbeitete sie mit dem Münchner Bachorchester unter der Leitung von Hansjörg Albrecht zusammen und trat im Großen Saal des Mozarteums Salzburg, im Haus der Musik in Innsbruck, sowie in der Philharmonie Gasteig in München auf.

 

Die Sängerin hegt neben der Oper auch ein besonderes Interesse für das Lied. Im Jahr 2020 vertiefte sie Ihre Arbeit als Liedsängerin im Rahmen eines Stipendiums der Liedakademie des Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der künstlerischen Leitung von Thomas Hampson, wo sie unter anderem mit Wolfram Rieger und Hartmut Höll gearbeitet hat. Im Rahmen der Konzerte und Meisterkurse beim Heidelberger Frühling trat sie im Pierre Boulez Saal in Berlin auf. 2019 gab sie einen Liederabend im Schumannhaus Bonn mit Werken von Komponistinnen wie Pauline Viardot, Isabelle Aboulker und Clara Schumann. Weiterhin war sie 2017 mit Liedern aus Gustav Mahlers Des Knaben Wunderhorn im Rahmen der Konzertreihe der Gesellschaft für Musiktheater Wien zu hören.

 

Sofia Vinnik begann ihre Gesangsausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München bei Marilyn Schmiege und wechselte anschließend für ihr Bachelorstudium an die Universität Mozarteum Salzburg zu Christoph Strehl. Sie wird seit 2016 durch die Cecilia Bartoli Music Foundation bei der Gstaad Vocal Academy und im Rahmen der Meisterkurse 2018 und 2019 bei den Salzburger Festspiele Pfingsten von Silvana Bazzoni Bartoli gefördert. Sie ist Stipendiatin von Yehudi Menuhins Live Music Now Stiftung.

Aktualisiert: Mai 2020